Sportfest der Gymnasien in Greifswald – Gemeinsam kämpfen, anfeuern und über sich hinauswachsen
Sport • 21.09.2026
Wenn auf dem Sportplatz angefeuert, gejubelt und um jede Sekunde gekämpft wird, kann das nur eines bedeuten: Das Sportfest der Gymnasien in Greifswald ist wieder in vollem Gange. Auch in diesem Jahr kamen Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 18 Schulen zusammen, um sich in verschiedenen Disziplinen sportlich miteinander zu messen. Doch neben den Ergebnissen stand vor allem eines im Mittelpunkt: der gemeinsame Teamgeist. Seit dem Jahr 2000 gehört das Sportfest fest zum sportlichen Kalender der Gymnasien. Eigentlich hätte bereits im vergangenen Jahr das 25-jährige Bestehen gefeiert werden sollen. Durch die Corona-Pandemie, die 2020 zur Absage der Veranstaltung führte, verschob sich dieses besondere Jubiläum. Umso schöner war es, die langjährige Tradition nun gemeinsam fortzuführen und wieder einen Tag voller Bewegung, Begegnungen und sportlicher Herausforderungen zu erleben. Eröffnet wurde der Wettkampftag durch Landrat Michael Sack. Traditionell begann das Sportfest mit dem Großstaffellauf. Unsere Staffel konnte hier einen sehr guten vierten Platz erlaufen. Danach verteilten sich die Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Wettkampfstätten. Während auf dem Fußballplatz um jeden Ball gekämpft wurde, ging es beim Volleyball um präzise Zuspiele und gegenseitige Unterstützung. Auch im Basketball waren Konzentration und Zusammenspiel gefragt. Besonders deutlich wurde dabei, dass ein erfolgreicher Wettkampftag nicht allein von einzelnen starken Leistungen lebt. Oft sind es die kleinen Momente – ein aufmunternder Zuruf, ein gelungenes Zusammenspiel oder das gegenseitige Anfeuern, die am Ende den Unterschied machen. Im Basketball konnten die Mädchen unseres Gymnasiums den 8. Platz von zwölf Mannschaften erreichen, die Jungen konnten sich bei 14 Mannschaften den 9. Platz erkämpfen. Auch die Fußballmannschaft der Jungen rund um Pino Möhr zeigte großen Einsatz und kämpfte sich in einem Teilnehmerfeld von 16 Teams auf den 6. Platz. Bei den Mädchen war die Konkurrenz mit insgesamt 18 Mannschaften besonders groß. Auch wenn am Ende der 11. Platz stand, zeigte die Mannschaft über den gesamten Wettkampf hinweg Einsatz und Durchhaltevermögen. Ähnlich spannend ging es beim Volleyball zu. Die Mädchen erreichten den 11. Platz, die Jungen konnten sich mit dem 8. Platz im vorderen Mittelfeld behaupten. Gerade hier zeigte sich, wie sehr sportlicher Erfolg von gegenseitigem Vertrauen abhängt. Nach einem verlorenen Punkt hieß es nicht aufgeben, sondern weitermachen, sich gegenseitig motivieren und um den nächsten Ball kämpfen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte schließlich die Leichtathletik. Mit starken Leistungen sicherten sich unsere Schülerinnen und Schüler einen hervorragenden 3. Platz in der Schulwertung. Besonders in Erinnerung blieb dabei der 800-Meter-Lauf von Alicja Gühlke. Mit einem Vorsprung von rund 100 Metern lief sie souverän ins Ziel und sorgte damit für einen der beeindruckendsten Momente des Tages. Ihre Leistung zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn sportlicher Ehrgeiz und Ausdauer zusammenkommen. Auch die Leichtathletinnen waren in der Großstaffel der Mädchen vertreten. Sophie Riebe und Emma Funk gingen gemeinsam mit Amy Bortfeld und Nelly Hippmann an den Start. Bei einer Staffel zählt dabei nicht nur das Tempo jeder einzelnen Läuferin. Ebenso wichtig sind die Konzentration bei der Übergabe, das richtige Timing und vor allem das Vertrauen in die eigenen Teamkolleginnen. Mit großem Einsatz kämpften sie gemeinsam um jede Sekunde und trugen damit zu einem weiteren besonderen Moment des Wettkampftages bei. Am Ende spiegelte sich der Einsatz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in der Gesamtwertung wider: Mit dem 8. Platz von 18 Schulen konnte das Ergebnis des letzten Sportfestes sogar um einen Platz verbessert werden. Hierbei muss allerdings erwähnt werden, dass zwischen dem 8. und dem 3. Platz nur 7 Punkte lagen. Doch die Platzierung erzählt längst nicht die ganze Geschichte dieses Tages. Am Ende des Tages zeigte sich auch unser Sportlehrer Andres Teige mit einem breiten Lächeln sehr zufrieden. Sein Ziel, gemeinsam sportlich aktiv zu sein, den Teamgeist zu stärken und sich dabei stetig zu verbessern, wurde voll und ganz erreicht. Denn zwischen den Wettkämpfen ging es um weit mehr als Punkte, Zeiten und Plätze. Schülerinnen und Schüler feuerten ihre Mitschüler an, trösteten sich nach Niederlagen und freuten sich gemeinsam über Erfolge. Genau darin lag die besondere Atmosphäre des Sportfestes. Jeder Wettkampf wurde zu einer gemeinsamen Erfahrung – unabhängig davon, ob am Ende eine Medaille, ein guter Platz oder einfach das Gefühl stand, alles gegeben zu haben. So war das Sportfest in Greifswald nicht nur ein Tag des sportlichen Vergleichs, sondern vor allem ein Tag des Miteinanders. Die Schülerinnen und Schüler vertraten ihre Schulen mit viel Engagement und zeigten, dass sportlicher Erfolg nicht ausschließlich an Ergebnissen gemessen werden kann. Es sind der Zusammenhalt, der gemeinsame Einsatz und die Erinnerungen an einen besonderen Tag, die am Ende bleiben.
Teilnehmer:
Großstaffellauf: Emma Funk, Sophie Riebe, Amy Bordfeld, Nelly Hippmann, Kai Utnehmer, Paul Albrecht, Friedrich Schämann, Pino Möhr
Leichtathletik: Sophie Riebe (Sprint), Clara Kunze (Weit), Alicija Gühlke (800m), Alexa Katzenberger (Kugel), Amy Bordfeld (Hoch), Finley Eggert (Kugel), Kai Utnehmer (Hoch)
Paul Albrecht (Sprint), Friedrich Schämann (Weit), Elias Idler (800m)
Fußball: Johanna Unruh, Alexa Katzenberger, Emmi Zimmermann, Lara Grützmann, Clara Kunze, Milena Falk, Leonie Müller, Mirelle Kühl, Dana Diedrichs
Jonas Duffe, Matti Piehl, Willi Fandrich, Kilian Tubandt, John Brasch, Lycka Röder, Pino Möhr, Linus Denz, Ole Hoffmann, Elias Idler
Basketball: Freya Warnke, Marie Siebrecht, Marielle Press, Nele Winter, Doro Lüder, Emil Bohse
Timon Slabik, Albert Dabers, Josh Krüger, Louis Schwengbeck
Volleyball: Mia Pinske, Fabienne Beling, Paula Bluhm, Annika Bunzel, Hevin Hassan, Louisa Denter, Friedrich Fritz, Emil Huget, Niklas Siegert, Oke Schröder, Malte Sommerfeld, Keanu Jarling
Text und Fotos: Hanna Justa














