Hausordnung/ Hausaufgabenkonzept

Hausordnung/ Hausaufgabenkonzept 2017-06-30T23:17:52+00:00

Haus-und Schulordnung

Das Zusammenleben in einer Gemeinschaft erfordert gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme. Auch an unserer Schule muss das Verhalten aller vom Verständnis füreinander und von einem respektvollen Umgang miteinander getragen sein sowie die gemeinsame Arbeit fördern.

Die folgenden Regeln müssen von Schülern und Lehrern gleichermaßen beachtet und eingehalten werden:

I. Schulbesuch

1. Alle Schüler sind zum regelmäßigen Schulbesuch und zur Teilnahme am Unterricht berechtigt und verpflichtet. Weitere schulische Veranstaltungen können verbindlich gemacht werden. Bei Schulversäumnissen sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, der Schule umgehend, d. h. am ersten Fehltag, den Grund des Fernbleibens mündlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Eine schriftliche Mitteilung – unterschrieben von einem Erziehungsberechtigten – muss in jedem Fall nachgereicht werden. Volljährige Schüler müssen sich selbst entschuldigen. Das Entschuldigungsverfahren für Schüler der Sekundarstufe II ist gesondert geregelt.

2. Vorzeitiges Verlassen des Unterrichts in begründeten Fällen muss durch den Schüler
selbst in der Regel beim unterrichtenden Lehrer, ansonsten beim Klassenlehrer angezeigt werden. Danach erfolgt die persönliche Abmeldung im Sekretariat.

3. Anträge auf Beurlaubung vom Schulbesuch und von einzelnen Schulveranstaltungen sind rechtzeitig beim Klassenlehrer zu stellen.

4. Arztbesuche und Fahrschulstunden erfolgen bis auf begründete Ausnahmen grundsätzlich außerhalb der Unterrichtszeit. Teil- oder Ganzbefreiungen vom Sportunterricht werden unter Vorlage eines ärztlichen Attestes gewährt. In besonderen Fällen entscheidet der Sportlehrer. Befreiungen, die über den Zeitraum von vier Wochen hinausgehen, bedürfen der amtsärztlichen Bestätigung.

5. Die Teilnahme am Wahlpflicht-, Religions- bzw. Philosophieunterricht sowie an den Ganztagsangeboten ist nach dem Beitritt verbindlich; ein Ausscheiden ist in der Regel nur am Ende eines Schuljahres bzw. Kurses möglich.

6. Alle Veränderungen der Personalien sind der Schule unverzüglich schriftlich anzuzeigen, sofern sie nicht dem Datenschutz unterliegen.

II. Hausordnung

1. Der Schulleiter, die Lehrkräfte und die im Auftrag des Schulleiters an der Schule tätigen Personen sind allen Schülern gegenüber weisungsberechtigt. Ihre Anordnungen sind zu befolgen. Bei Nichtbeachtung oder Zuwiderhandlung sind die betreffenden Schüler dem Klassenlehrer zu melden.

2. Das Schulgebäude wird täglich um 06:30 Uhr durch den Hausmeister geöffnet. Ab dieser Zeit ist Fahrschülern der Aufenthalt in eigens dafür eingerichteten Räumen möglich. Das Schulgebäude ist aus Sicherheitsgründen generell nur über den Schulhof zu betreten.

3. Die Lehrkräfte erscheinen spätestens 10 Minuten vor Beginn des Unterrichts zum Dienst. Lehrer und Schüler begeben sich mit dem Vorklingelzeichen zum jeweiligen Unterrichtsraum. Mit Stundenbeginn müssen alle benötigten Unterrichtsmaterialien bereitliegen. Sollte der Lehrer fünf Minuten nach Stundenbeginn noch nicht am Unterrichtsort erscheinen, meldet der Ordnungsschüler oder der Klassensprecher den Sachverhalt bei der Schulleitung.

4. Das Vorklingeln am Morgen sowie zum Ende der großen Pausen ist das Signal zum geordneten Betreten des Schulhauses durch die Schüler.

5. Die Unterrichtsräume werden nur in Anwesenheit des Lehrers bzw. mit dessen Genehmigung betreten. Mitgeführte Oberbekleidung ist an den dafür vorgesehenen Garderoben aufzuhängen. Über die Form des Beginns sowie der Beendigung der jeweiligen Stunde entscheidet der Lehrer.

6. Der Lehrer verlässt in der Regel als Letzter den Klassenraum, nachdem der Ordnungsdienst seine Pflichten erfüllt hat (Säuberung der Tafel, Öffnen des Fensters, Mitnahme des Klassenbuches in den kleinen Pausen, Kontrolle der Tische beim Betreten und Verlassen des Raumes). Alle Räume sind zu verschließen. Nach Beendigung der letzten Unterrichtsstunde veranlasst der Lehrer das Hochstellen der Stühle.

7. Die Unterrichtszeiten und die einzuhaltenden Pausen sind für alle verbindlich. Eine Ausnahme muss unter den gegebenen Bedingungen der Sportunterricht bilden. Sollte hier der Unterrichtsblock aufgrund zurückzulegender Wege nur verkürzt erteilt werden können, gilt die Regelung, dass die Reduzierung gleichmäßig zu Lasten der beiden laut Stundenplan aufeinanderfolgenden Fächer geht. Grundsätzlich kann dies allerdings nur für Unterrichtsblöcke zutreffen, die lediglich durch die kleinen Pausen getrennt sind. Weitere Ausnahmen sind auf Antrag möglich, bedürfen jedoch der Genehmigung durch die Schulleitung.

8. Aufenthaltsorte für die Schüler in der großen Pause sind der Schulhof sowie der Schulclub und die Cafeteria. Die Möglichkeiten zur Besichtigung von Ausstellungen sowie des Aufsuchens der Bibliothek, der Lehrerzimmer sowie des Sekretariates bleiben davon unberührt. Bei Schlechtwetter – angezeigt vom aufsichtsführenden Kollegen durch dreimal kurzes Klingelzeichen – suchen die Schüler den für die nächstfolgende Stunde bestimmten Raum auf und verhalten sich diszipliniert, nachdem durch eine Lehrkraft das Betreten gestattet wurde. Die Fachlehrer begeben sich in diesem Fall wie in den Pausen sofort in die Klassen.

9. In Freistunden und in der Mittagsfreizeit stehen allen Schülern neben dem Schulhof das Foyer und gesondert ausgewiesene Räume einschließlich Schulclub und Cafeteria sowie die Bibliothek als Arbeits- oder Aufenthaltsorte zur Verfügung. Das Verweilen auf den Fluren ist nicht gestattet. Für Schüler aller Jahrgangsstufen gilt bei schriftlich vorliegender Genehmigung der Erziehungsberechtigten die Regelung, dass das Schulgelände in den Freistunden, der Mittagsfreizeit sowie bei vorzeitigem Unterrichtsschluss verlassen werden darf. In diesem Fall ist eine Haftung der Schule allerdings ausgeschlossen, u. U. entfällt der Versicherungsschutz.

10. Das Verlassen des Schulgeländes ist Schülern während der Pausen generell nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung besteht kein Versicherungsschutz. Begründete Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den aufsichtsführenden Lehrer.
Die geltenden Sonderregelungen für die Mittagsfreizeit, Freistunden sowie bei vorzeitigem Unterrichtsschluss bleiben davon unberührt.

11. Die Schultaschen werden während des Sportunterrichts in einem eigens dafür bestimmten Raum abgelegt. Auf die Möglichkeit der Nutzung von Schließfächern wird ausdrücklich hingewiesen.

12. Bei Nutzung der bestehenden Angebote zur Versorgung mit Speisen und Getränken macht es sich unter den gegebenen Bedingungen erforderlich, dass die Schüler sich besonders bewusst und eigenverantwortlich verhalten. Geduldiges Warten, unaufgefordertes Vorweisen der Essenmarke und ggf. des Fahrausweises, gesittete Esseneinnahme sowie Herstellung von Sauberkeit und Ordnung nach Beendigung des Essens müssen deshalb für jeden selbstverständlich sein. Bei Verlust der Essenmarke ist der Sachverhalt im Sekretariat zu klären. Nach Erhalt einer schriftlichen Bestätigung darf der Schüler erst dann sein Essen einnehmen, wenn alle anderen ihre Portionen erhalten haben.

13. Nach Beendigung des Unterrichts werden Gebäude und Gelände der Schule verlassen. Für Fahrschüler besteht bis zur Abfahrt der jeweiligen Busse die Möglichkeit des Aufenthaltes in den o. g. Räumen. (vgl. Pkt. II/9)

14. Genehmigungen für den Aufenthalt in den Schulgebäuden und auf dem Schulgelände außerhalb der Unterrichtszeiten erteilen der Schulleiter oder sein Stellvertreter. Außerunterrichtliche Veranstaltungen müssen – vor allem aus versicherungsrechtlichen Gründen – rechtzeitig angemeldet werden.

15. Ein sauberes, ansprechendes Arbeitsumfeld trägt erheblich zum Wohlbefinden aller bei. Deshalb ist jeder an unserer Schule für Sauberkeit und Ordnung mitverantwortlich. Abfälle sind getrennt zu sammeln. Die Klassen organisieren die Leerung der Trennstationen im Gebäude sowie das Sammeln von Müll auf dem Schulgelände. Darüber hinaus sind alle geeigneten Maßnahmen zur Müllvermeidung zur Anwendung zu bringen.

16. Auf dem gesamten Schulgelände gilt generelles Rauchverbot für alle Schüler, Lehrer, Mitarbeiter und Fremdnutzer der schulischen Anlagen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes.

17. Das Mitbringen, Vertreiben, Verkaufen, die Weitergabe und die Einnahme von Alkohol und Drogen sind verboten. Gleiches gilt für jegliche Art von Waffen. Gegebenenfalls wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

18. Die Nutzung von Handys u. a. im privaten Besitz befindlicher elektronischer Geräte während des Unterrichts ist grundsätzlich verboten, insbesondere beim Schreiben von Leistungsnachweisen. Aus diesem Grunde sind die o. g. Geräte im ausgeschalteten Zustand in der Schultasche zu verwahren. Bei Zuwiderhandlungen erfolgt der befristete Einzug der betreffenden Geräte bzw. im schweren Fall die Anwendung von Ordnungsmaßnahmen laut Schulgesetz M/V.

19. Alle Schüler müssen jede Gefährdung der eigenen Person sowie ihrer Mitschüler vermeiden. Daher sind u. a. das Lärmen und Laufen auf den Fluren und in den Räumen, das Werfen von Gegenständen sowie das Mitbringen zum Unterricht nicht benötigter Materialien untersagt. Fahrräder müssen auf dem Schulhof geschoben werden und sind in Fahrradständern abzustellen. Das Fahren mit Motorfahrzeugen auf dem Schulgelände ist verboten. Ausnahmen genehmigen der Schulleiter oder sein Stellvertreter. Generell nicht gestattet ist die Nutzung von Fahrrädern, Motorfahrzeugen oder weiteren Hilfsmitteln beim Zurücklegen von Unterrichtswegen.

20. Auf Grund der besonderen Gegebenheiten bleiben die Parkmöglichkeiten auf dem Schulgelände ausschließlich den Lehrkräften, Mitarbeitern und Gästen der Einrichtung vorbehalten. Auf die Nutzung des unmittelbar angrenzenden öffentlichen Parkplatzes wird durch die o. g. Personen im Interesse der betreffenden Schüler verzichtet.

21. Voraussetzung für die Einhaltung der Hausordnung ist neben dem bewussten Verhalten der Schüler die konsequente Durchführung der Aufsicht durch die eingesetzten Lehrer. Zur Unterstützung der aufsichtsführenden Lehrkräfte können ausgewählte Schüler herangezogen werden. Über die Aufgaben in den jeweiligen Aufsichtsbereichen erhalten die Kollegen und betreffenden Schüler eine gesonderte Information.

22. Jede Verletzung der Würde von Schülern, Lehrern oder Mitarbeitern durch Dritte ist mit den an unserer Schule anerkannten Werten und Normen unvereinbar, wird daher in keinem Fall geduldet und entsprechend geahndet.

III. Räumung der Schule bei besonderen Gefahren (Feueralarm, Bombendrohung o. Ä.)

Bei außergewöhnlichen Gefahren gelten die besonderen Sicherheitsbestimmungen der Schule einschließlich entsprechender Signale. Die Pläne der Fluchtwege sind entsprechend den gültigen Vorschriften im Gebäude ausgehängt und die Stellplätze ausgewiesen.

IV. Sachbeschädigungen, Diebstähle, Fundsachen, Unfälle

1. Sachbeschädigungen müssen dem Klassenlehrer und dem Hausmeister unverzüglich gemeldet werden. Bei vorsätzlichen Handlungen mit Folgeschäden, grober Fahrlässigkeit bzw. schuldhaftem Verhalten haften die Erziehungsberechtigen; volljährige Schüler haften in diesen Fällen selbst.

2. Jeder ist verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, die Diebstählen vorbeugen. Entdeckte Diebstähle müssen sofort beim Fach- bzw. Klassenlehrer und im Sekretariat angezeigt werden. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten Anzeige bei der Polizei erstatten, sofern Schadensersatzforderungen erhoben werden. Durch die Schule werden in der Regel Wertgegenstände und Geld bei Verlust oder Diebstahl nicht ersetzt.

3. Alle Fundsachen werden beim Hausmeister oder im Sekretariat abgegeben.
4. Wird aufgrund eines Schul- oder Schulwegeunfalls der Durchgangsarzt bzw. ein Arzt in Anspruch genommen, so ist ein im Sekretariat erhältliches Meldeformular auszufüllen. Andere (leichtere) Unfälle sind in das ebenfalls im Sekretariat ausliegende Verbandbuch einzutragen.

V. Lehr- und Lernmittel

1. Lehr- und Lernmittel werden von den Lehrern bzw. den beauftragten Schülern unmittelbar vor der Unterrichtsstunde geholt und sofort danach wieder an den Aufbewahrungsort zurückgebracht und auf Vollzähligkeit überprüft.

2. Die der Schule gehörenden Lehr- und Lernmittel sind pfleglich zu behandeln. Bei Verlust, vorsätzlicher und grob fahrlässiger Beschädigung bzw. Unbrauchbarmachung besteht Ersatzpflicht.

VI. Beschwerden und Widersprüche sowie Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

1. Allen Schülern und Erziehungsberechtigten steht es gegebenenfalls zu, Beschwerde über das Verhalten von Mitschülern oder Lehrern zu führen. Im letzteren Fall ist zuerst mit dem betreffenden Lehrer zu sprechen. Erst wenn dieses Gespräch zu keinem Ergebnis geführt hat, sollten der Klassenlehrer, ein Lehrer des Vertrauens oder der Schulsozialarbeiter informiert werden.
Die direkte Beschwerde beim Schulleiter ist möglich.

2. Die Schüler und Erziehungsberechtigten haben ebenso das Recht, sich die Grundzüge der Leistungsbewertung durch den Fachlehrer erklären zu lassen und in begründeten Fällen Widerspruch bei der Schulleitung einzulegen.

3. Für Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gelten die Bestimmungen des Schulgesetzes, die einschlägigen Rechtsverordnungen und Erlasse auf Landesebene sowie die schulinternen Regelungen.

VII. Schlussbestimmungen

1. Die Schul- und Hausordnung tritt mit Wirkung vom 20.11.2012 auf Anweisung des Schulleiters, bestätigt durch den Beschluss der Schulkonferenz vom 15.10.2012, in Kraft (ergänzte bzw. veränderte Fassung). Gleichzeitig tritt die Schul- und Hausordnung in der Fassung vom 15.10.2007 außer Kraft.

2. Die Belehrung der Schüler ist innerhalb der ersten Unterrichtswoche eines jeden Schuljahres durch die Klassenlehrer vorzunehmen und aktenkundig zu machen.

3. Ergänzungen und Veränderungen unterliegen der Beschlussfassung der Schulkonferenz. Hierüber sind Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte innerhalb einer Frist von einem Monat zu belehren bzw. zu informieren. Bei gegebener Gefährdung von Ordnung und Sicherheit wird der Schulleiter ermächtigt, eigenverantwortlich zu handeln. Die von ihm getroffenen Maßnahmen sind vor der Schulkonferenz zu begründen.

Stähle
Schulleiter

Hausaufgabenkonzept

(vom 26.03.2012 durch Beschluss der Schulkonferenz)

Allgemeines

Was sind Hausaufgaben?

Mit Hausaufgaben sind hier alle Aufgaben gemeint, die von Schülern selbstständig außerhalb des vom Lehrer geplanten Unterrichts bearbeitet und erledigt werden sollen. Mit „selbstständig“ ist gemeint, dass die Schüler die Aufgaben in der Regel ohne fremde Hilfe lösen. Es wird in eigenverantwortliches Lernen seitens des Schülers und erteilte HA durch den Lehrer unterschieden. Die erteilten HA können in mündlicher oder schriftlicher Form sein.

Zielsetzung von Hausaufgaben

– Vor- und Nachbereiten des Lernstoffes
– Anwenden, Festigen und Üben
– Entwicklung der Selbst- und Methodenkompetenz
– Förderung der Selbstständigkeit

Rahmenbedingungen

1.1. Die mündliche Vor- und Nachbereitung wird grundsätzlich vorausgesetzt.
1.2. Die Häufigkeit der Erteilung schriftlicher HA wird fachspezifisch entschieden.
1.3. HA können einer Bewertung unterliegen.
1.4. Sek. I: durchschnittlich 20 min pro Block inklusive Lernzeit
1.5. Sek. II: durchschnittlich 30 min pro Block inklusive Lernzeit
1.6. Ferienzeit und Feiertage sind hausaufgabenfreie Zeit.
1.7. HA sollten nur von Freitag zu Montag aufgegeben werden, wenn sie in der Lernzeit erledigt werden können.
1.8. Von einem 8-Stundentag auf den folgenden Unterrichtstag sollte die Erteilung von HA vermieden werden.
1.9. Bei hoher Belastung der Schüler (außerunterrichtliches Engagement) sollte der Lehrer nach pädagogischem Ermessen über die Erteilung von HA entscheiden.
1.10. Umfangreiche HA sind langfristig zu planen.
1.11. sinnvolles Einsetzen von HA
1.12. Die Kontrolle auf Erledigung der HA obliegt den Eltern.
2. Regeln für die Schülerinnen und Schüler
2.1. Von den Schülern wird das Führen eines Hausaufgabenheftes erwartet.
2.2. Die Selbstständigkeit bei der Erledigung von HA hat Vorrang (außer bei Gruppen- und Partnerarbeit).
2.3. Die Hilfe durch Eltern, Mitschüler und Lehrer sollte sich auf Anregungen oder Impulse beschränken (d. h. kein Abschreiben).
2.4. Bei Unterrichtsversäumnissen hat der Schüler für die Erledigung der HA eigenverantwortlich Sorge zu tragen.
2.5. Fehlende HA sind unaufgefordert vor dem Unterricht beim Lehrer anzuzeigen.
2.6. Zum Termin nicht vorlegbare HA werden freitags in der 7./8. Stunde nachgeholt und die nachgemachten HA können ausgewertet und bewertet werden (Einmal pro Fach im Halbjahr kann der Schüler HA selbstständig nacharbeiten.). Es besteht bei der Nacharbeit folgende zeitliche Staffelung: 30 min, 60 min und 90 min, über die der Lehrer befindet. Auch für den 11. und 12. Jg. sollte diese Zeit im Stundenplan vorgehalten werden.

Pro Schulhalbjahr gilt Folgendes:
1. Mal vergessene HA: selbstständig nacharbeiten
2. Mal: HA-Zimmer freitags
3. Mal: HA-Zimmer freitags und Information seitens des FL an die Eltern über die möglichen Konsequenzen (Formblatt nutzen!)
4. Mal: Note 6 und HA-Zimmer freitags
Weitere Male: Note 6 sowie HA-Zimmer freitags und gegebenenfalls Einleitung von Erziehungs- bzw. Ordnungsmaßnahmen laut SchulG M-V vom 13.02.2006 in der Fassung vom 16.02.2009

2.7. Bei unentschuldigtem Fehlen zum Nachholetermin wird die Note 6 im Fach erteilt.
2.8. Die Suche nach eigenen Lösungen verbietet das Abschreiben.
2.9. Bei Arbeitsaufträgen, die längerfristig bekannt sind, wird Zeitmangel als Grund der Nichterledigung nicht akzeptiert.
2.10. Jeder Schüler vergleicht und korrigiert gegebenenfalls seine fehlerhaften HA bei der Kontrolle und Auswertung.
3. Regeln für die Lehrer
3.1. Eine differenzierte Aufgabenstellung bei der Erteilung von HA sollte angestrebt werden.
3.2. Die Kontrolle der Erledigung von HA ist ein Muss.
3.3. Die inhaltliche Auswertung erfolgt fachbezogen.
3.4. Die erteilten HA müssen konsequent ins Klassen- bzw. Kursbuch eingetragen werden.
3.5. Es erfolgt die Erteilung von HA auf der Grundlage der Unterrichtsplanung sowie innerhalb der Unterrichtszeit.
3.6. Gestellte HA sind zu visualisieren (altersspezifisch).
3.7. Vergessene HA sind im Klassen- bzw. Kursbuch einzutragen.
3.8. Auf die Möglichkeit einer unangekündigten Bewertung der HA wird am Anfang des Schuljahres hingewiesen.
3.9. Anspruchsvolle HA müssen vom Lehrer erklärt werden.
3.10. Achtung: Pädagogisches Geschick wird beim Umgang mit den Gründen der Nichterledigung von HA vorausgesetzt.
4. Bewertung und Zensierung
4.1. Es gelten unsere Grundsätze der Leistungsbewertung.
4.2. Längerfristige und komplexere HA (z. B. Kurzvorträge) werden bei Nichterledigung mit der Note 6 bewertet. Die Möglichkeit der Erbringung einer Ersatzleistung liegt im Ermessen des Lehrers.
4.3. Für die anderen Fälle gilt: Bei vergessenen HA darf die Note 6 nicht erteilt werden. Eine Ausnahme hierbei bildet die in der Stundenvorbereitung geplante Einsammlung und Zensierung des gesamten Klassensatzes sowie das Verfahren unter 2.6.
4.4. Häufig vergessene HA müssen bei der Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens berücksichtigt werden. Die Eltern sind bei diesen Fällen durch den Fachlehrer in Abstimmung mit dem Klassenlehrer in Kenntnis zu setzen.
4.5. Nach Beginn der Auswertungsphase der HA handelt es sich bei versäumter und nicht entschuldigter HA um eine nicht erbrachte Leistung, die mit der Note 6 zensiert wird.
5. Regeln für die Lern- bzw. Studienzeit
5.1. Lernzeit ist Unterrichtszeit.
5.2. Effektive Nutzung
5.3. Pünktliches Erscheinen und Anwesenheitspflicht (Entschuldigungspflicht)
5.4. Kontrolle durch die Aufsicht
5.5. Der Lehrer entscheidet, ob ein verantwortlicher Schüler zu Beginn jeder Lernzeit die Fächer an die Tafel notiert, in denen HA zu erledigen sind.
5.6. Still-, Partner- und Gruppenarbeit müssen möglich sein.
5.7. Bei Gruppenarbeit herrscht eine angemessene Lautstärke in den Räumen.
5.8. Lehrer kann zusätzlich Aufgaben verteilen.
5.9. Der Lehrer setzt durch, dass getrunken, aber nicht gegessen werden darf (Ein Aufsuchen der Cafeteria in der Zeit von 11:55 – 12:40 Uhr ist nicht gestattet.).
5.10. Ab der Sekundarstufe II liegt ein Musikhören per Kopfhörer ohne Störung der Mitschüler im Ermessen des Lehrers.
5.11. Die Computerräume sind nur zur Erledigung von HA zu nutzen.
5.12. Die Lernräume werden ordentlich verlassen.

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